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Eine kleine Auswahl von Gedichten

 

Unglücklich

Ein paar Worte von dir
ließen mich nachdenklich stimmen
ein Lachen von dir
ließ mich weinen
und während deine Augen nichts mehr sagen
lege ich mich nieder und fühl mich wie lebendig begraben

Vergessen, all die schönen Stunden
verdrängt, unsere gemeinsame Zeit
gelöscht, die liebe die einst in uns brannte
verloren dein Herz, an das ich mich stets wandte

Du warst mein Schatz
meine einzige Liebe
mein Leben, mein Traum
mein ein und alles

Jetzt bist du weg
und ich allein
werde ohne dich niemals mehr glücklich sein

  von Destiny

 

Gefangen im Ich 

Ich bin gefangen im ICH,
bin zu schwach um weiterzukämpfen;
es ist kein Ende in Sicht!
Meine Seele gekettet in Trauer,
bestimmt mein Leben,
baut um mich eine endlose Mauer.
Einsamkeit gefangen im Schmerz,
tötet mein Leben und bricht mein Herz!
Ich bin gefangen im ICH und es ist noch
lange keine Ende in Sicht!

 von Destiny

 

Wenn die Liebe stirbt 

 Der Himmel weint.
Denn der schönste Engel, den die Welt je gesehen hat, ist tot.
Selbstmord.
Sie war noch so jung. Sie hätte nicht sterben dürfen. Nicht jetzt, nicht so.
Doch sie allein hat diesen Weg gewählt.
Aus Hass? Aus Selbstsucht? Nein! Aus Liebe.
Sie hat den Tod nicht gespürt, ihre seelischen Schmerzen waren größer.

Sie hat ihn geliebt. Mehr als ihr eigenes Leben.
Und als er ging, zerbrach ihre kleine Welt.
Ihr Herz gefror zu Eis, ihre Seele schrie vergebens.
Jeden Tag bat sie um Erlösung, aber niemand erhörte sie.
Jede Nacht hörte sie im Traum seine Worte:
„Es geht nicht mehr. Es ist vorbei.“
Jeden morgen wachte sie wieder auf, doch das Bett neben ihr war leer.

Und dann eines Tages fasste sie den grausamen Entschluss.
Sie sah keinen anderen Ausweg mehr.
Sie hatte für ihn gelebt, nun würde sie für ihn sterben.
Und am Ende konnte jeder sehen, wozu Liebe führen konnte.
In ihren Augen spiegelte sich das blanke Entsetzen.
Sie weinten, sie schrieen, sie flehten, sie baten.
Doch ihr kleines Mädchen kehrte nie mehr zurück.

Und ganz am Rande, ungesehen von allen anderen, da stand er.
In seiner Hand eine blutrote Rose.
Seine kalten Tränen zersprangen auf dem Pflasterstein.
Mit leerem Blick starrte er auf ihr Foto in seiner Hand.
„Ich liebe dich.“
Und leise hörte man den Wind flüstern:
„Ich liebe dich auch. Aber jetzt ist es zu spät.“

 

 von Destiny

 

Magersucht

 Ich bin gefesselt an Dich,
Du bist wie ein Dämon in mir.

Ich kann nicht ohne Dich,
kann nicht weg von Dir.

Du machst mich kaputt,
siehst zu, wie ich langsam krepier.

Du kannst nicht von mir lassen,
und ich nicht von Dir.

Dafür werde ich Dich hassen!
Das schwöre ich Dir.

 

von Destiny 

 

 

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